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Viele von uns sind em-esser und wissen es noch nicht einmal. Sich darüber im Klaren zu sein, ist schon mal die halbe Miete, weil man dann anfangen kann, das emotionale Essen zu kontrollieren, so dass weibliche Diätler soviel Gewicht verlieren können, auch mit Hilfe von Diätpillen, wie sie wirklich möchten. Für diejenigen, die nicht wissen, ob ihr Essverhalten eine Antwort auf Emotionen ist: Wenn Sie essen ohne hungrig zu sein und bei offensichtlich emotionaler Anstrengung, dann sind Sie wahrscheinlich ein emotionaler Esser. Emotionales Essen heißt, dass Ihre Emotionen – und nicht Ihr Körper – Sie dazu veranlassen, wann und/oder wie viel Sie essen.
Hier sind ein paar Tipps, die Ihnen helfen werden.
Benutzen Sie kleinere Teller: Emotionale Esser und Menschen mit Esssucht, essen häufig soviel, weil die Signale an Ihren Körper nicht richtig funktionieren. Aber Sie können es Ihrem Gehirn wieder antrainieren, dass der Körper sich satt fühlt. Benutzen Sie beispielsweise kleinere Teller oder Schüsseln, so dass Sie auch gezwungen sind, kleinere Portionen zu sich zu nehmen.
Reduzieren Sie Süßes: Wenn Sie sehr gerne gezuckerte Nahrungsmittel zu sich nehmen, dann sollten Sie anfangen, Zucker da zu reduzieren, wo es Ihnen nicht sofort oder nur sehr wenig auffällt. Soßen, Brot, Kracker und „nicht-süßes” Essen, welches versteckte Süßstoffe beinhalten (nicht nur Zucker, sondern auch Fructose-Sirup und Mais-Sirup, welche sich beide häufig auf den Inhaltsstofflisten finden). Sie werden sehen, dass Ihre Geschmacksrezeptoren sich bald daran gewöhnt haben und Sie werden die sehr süßen Speisen nicht mehr so attraktiv finden – etwa Cookies, Kuchen, Bonbons.
Werden Sie gar nicht erst heißhungrig: Esssüchtige versuchen immer wieder, sich dem Essen zu verweigern. Das führt dann aber dazu, dass sie irgendwann unter ihrer Sucht zusammenbrechen und sich überessen.
Machen Sie ein Workout: Es ist unglaublich, aber Sport kann die Biochemie des Körpers verändern. Suchtverhalten beim Essen hat häufig etwas mit einem biochemischen Ungleichgewicht zu tun. Und natürlich: Wenn Sie im Fitnessstudio sind, dann ist das Zeit, die Sie nicht mit Essen verbringen.
Setzen Sie sich mit sich auseinander: Sie sollten nicht vor Ihren Gefühlen davon rennen. Überlegen Sie sich, ob Sie nicht mit einem Therapeuten darüber reden möchten oder schauen Sie, ob Sie nicht Unterstützung in Selbsthilfegruppen finden können – die anonymen Esssüchtigen.
Finden Sie heraus, ob Sie zu den emotionalen Essern gehören:
Fühlen Sie sich nach dem Essen häufig schuldig oder schämen Sie sich?
Nach einer unangenehmen Erfahrung, etwa Streit, fangen Sie an zu essen, obwohl Sie gar nicht hungrig sind?
Haben Sie Heißhunger auf spezielle Nahrungsmittel, so dass Sie beispielsweise immer Lust auf Schokolade haben, wenn Sie depressiv sind?
Fühlen Sie sich animiert, zu Essen, wenn Sie im Fernsehen oder auf Plakaten Werbung für Nahrungsmittel sehen?
Essen Sie, weil Sie Langeweile haben?
Fühlen Sie sich beim Essen besser und Sie konzentrieren Ihre Aufmerksamkeit dann nicht mehr so stark auf Ihre Probleme, über die Sie sich gerade Sorgen machen?

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