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Adipositas bei Kindern ist die Volkskrankheit der neuen Generation. Heutzutage leidet jedes sechste Kind an adipositas-bei-kindernFettleibigkeit. Gründe hierfür gibt es viele: Wir haben immer weniger Zeit, Billigessen und Fastfood wird an jeder Ecke angeboten und Kinder erhalten aufgrund vollgepackter Stundenpläne immer weniger Gelegenheit zum Spielen im Freien. Adipositas im Kindesalter ist ein hoher Risikofaktor. Sie kann Diabetes, Depressionen, Krebs, Bluthochdruck und Herzprobleme verursachen.

Genau wie Erwachsene sollten Kinder regelmäßig Sport betreiben und sich ausgewogen ernähren, um fit zu bleiben.
Wie können Sie mit Ihren Kindern über deren Gewichtsprobleme sprechen?

  1. Zeigen Sie eine positive und unterstützende Haltung. Denken Sie daran, dass es übergewichtigen Kindern genauso wie Erwachsenen oft peinlich ist, über ihr Gewicht zu reden. Auch mit ihren Eltern möchten sie das Thema vielleicht nicht unbedingt besprechen. Diskutieren Sie daher stattdessen einen Fitnessplan für die ganze Familie. Alle sollten mitmachen. Geben Sie Ihrem Kind nie das Gefühl, dass es aufgrund seines Aussehens oder seines Charakters weniger geliebt wird. Konzentrieren Sie sich darauf, wie Sie die Gesundheit Ihrer ganzen Familie verbessern können, und lassen Sie auch die Kinder zu Wort kommen, wenn es darum geht, wie Sie dieses Ziel erreichen können.
  2. Stöbern Sie in Ihrer Küche. Denken Sie immer daran, dass dieses Projekt die ganze Familie betrifft. Wenn Sie Ihre Kinder dazu auffordern, auf ihre Lieblingssüßigkeiten zu verzichten, müssen Sie selbst das gleiche tun. Diskutieren Sie mit Ihren Kindern darüber, welche Lebensmittel besonders nahrhaft sind, und welche nur aus Fett und Kalorien bestehen. Arbeiten Sie gemeinsam mit Ihren Kindern einen Diätplan aus, der auf ausgewogener und energiespendender Ernährung aufbaut. Gelegentliche Belohnungen sollten aber erlaubt sein. Vermeiden Sie Diätpillen, sogar solche auf natürlicher Basis wie Acai Effect.
  3. Schränken Sie die Zeit ein, die Ihr Kind vor dem Computer oder vor dem Fernseher verbringen darf. Ermutigen Sie es stattdessen zum Spielen im Freien. Ein vollständiges Fernsehverbot macht allerdings wenig Sinn. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über ein vernünftiges Fernseh- und Computerpensum.
  4. Bleiben Sie realistisch. Indoktrinieren Sie Ihr Kind nicht mit Vorstellungen von Schönheitsidealen, sondern fördern Sie stattdessen sein Bewusstsein für Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden.
  5. Bewegung mit der ganzen Familie. Gehen Sie Fahrradfahren, Wandern, Bootsfahren – lassen Sie sich etwas einfallen!

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